Samstag, 8. November 2014

Ausverkaufwolle

Bereits im letzten Winter haben mich diese Farben aus einem Ausverkaufskorb angelacht. Nach mehreren Versuchen bin ich schlussendlich beim Stitch Sampler Shawl gelandet. Entweder gibts ein Sofatuch oder eins zum Verschenken. Zum Stricken ist es abwechslungsreich und mit Nadel Nr. 5,5 gehts flott voran.

Ein Korb voll Wolle - gibts etwas Schöneres?

aus 300 g Lana Grossa Bingo, N Nr. 5,5  Ravelry-Seite

November ist Callunazeit!



Sonntag, 2. November 2014

Ginger

Ein  weiteres kleines Projekt aus dem Buch Maschenpoesie von Helga Isager ist rechtzeitig auf die kühleren Tage fertig geworden. Ich habe dafür Resten von Isager Alpaca 2 aufbrauchen können ...





Ravelry-Seite (Link)


Der Herbst ist da.

Dienstag, 28. Oktober 2014

Farbenfrohe Kleinigkeit


Es ist wieder Zeit, die Geschenkkiste etwas aufzufüllen. Aus Resten von Sockenwollen sind nach einem Muster aus dem Buch "The Essential Guide to Color Knitting Techniques" von Margaret Radcliffe wieder mal ein paar Amedysli entstanden. Das Buch beweist sich immer wieder als Schatztruhe für das Arbeiten mit Farben.





Graue Noname Sockenwolle und ein Rest Lanagrossa Meilenweit Magico


Freitag, 26. September 2014

Auf Reisen

Die Inselfrau geht nochmals auf Reisen:


Auf der Insel Hvar

Schöne Dinge darf (soll) man wiederholen.
Drückt mir die Daumen für Badewetter.

 Und weil September ist, das hier.

Sonntag, 31. August 2014

Maschenpoesie

Obwohl mein Strickbücherregal gut bestückt ist, findet doch ab und zu noch ein Buch den Weg zu mir. So habe ich mir die Maschenpoesie von Helga Isager angeschafft und daraus zwei Sachen gestrickt. Als erstes das Dreiecktuch "Camomille" aus einem Rest Isager Alpaca 2, dasselbe Material das ich für den Stonington Shawl verwendet habe. Die Wolle ist wunderschön zu verstricken und fühlt sich herrlich an. Leider pillt sie ganz stark.
 Die Spitzenborte habe ich abgeändert und nach der Vorlage von Annas Wristwarmers gestrickt.





Camomille (Ravelrylink), N Nr. 4, aus Isager Strik Alpaca 2

Das zweite Projekt ist noch nicht fertig gestellt, macht aber klar, dass der Sommer vorbei hier gar nicht stattgefunden hat und sich das Jahr in Riesenschritten dem Winter zu neigt (in vier Monaten ist Weihnachten bereits vorbei ...). Aus demselben Material wie oben entstehen ein paar Amedysli und damit ist dann auch wieder ein wenig Wollvorrat abgebaut.


Ginger (Ravelrylink) N Nr. 2,5 Isager Strik Alpaca 2

Montag, 28. Juli 2014

My Journey to the Hebrides III

Das Beste habe ich für den Schluss aufgespart. Barra ist die kleinste bewohnte, südlichste und von allen mir am meisten ans Herz gewachsene der Western Isles. Ein Grund dafür ist ihre Überschaubarkeit - die Strasse rundherum misst 14 Meilen ... aber es gibt schon noch ein paar andere Gründe:


Hier möchte ich bei meiner nächsten Anreise - denn die gibt es nun doch ganz bestimmt - ankommen:


Der erste Anblick täuscht - ein ganz gewöhnliches Flughafengebäude. Beim zweiten staunt man nur noch - et voila - die Landebahn:





Barra hat den einzigen, von den Gezeiten bestimmten Flughafen auf der nördlichen Hemisphäre. Es gibt nur noch einen auf Fraser Island in Australien. Die Flugzeuge (das Flugzeug ....) landet auf dem Strand Traigh Mhòr (grosser Strand). Das heisst, man kann im Flugzeug schon mal die Schuhe ausziehen und barfuss zum winzig kleinen Gebäude gehen. Und so sieht das von oben aus. Die Flugzeuge (Linienflüge von Glasgow) sind kleine Hüpfer, Twin Otter, und damit das Flugzeug auch wirklich abheben kann, hats grad mal Platz für 19 Nasen. Für Flüge in den Sommermonaten empfiehlt sich frühzeitiges Buchen. Die Flüge sind auch bei den Einheimischen sehr beliebt, denn die Reise mit der CalMac-Fähre dauert allein bis Oban fünf Stunden und nach Glasgow dann nochmal gute zwei ...
Ich habe mir sagen lassen, dass sich auch die Piloten oft drum reissen, wer die Hüpfer nach Barra fliegen darf ....
Und wer noch nicht genug Strand hat - hinter dem Flughafengebäude gehts gute fünf Minuten über Marschland oder Machair und schon ist man am nächsten Strand. Und Strand auf den äusseren Hebriden heisst "gross, weiss, feinsandig, manchmal mit Kühen bestückt".




Der Strand von Halaman ist der einzige auf den äusseren Hebriden, in dessen Nähe es ein Hotel gibt. Wir haben dort drei Nächte verbracht - ich kann es SEHR empfehlen: Barra Beach Hotel. Natürlich sieht es etwas futuristisch aus, aber schliesslich muss das Gebäude den heftigen Stürmen im Winter standhalten, um für den nächsten Sommer wieder möglichst unbeschadet bereit zu sein. Da sind Schnörkel und grosse Fensterflächen nur suboptimal ....


Nachfolgend nun noch ein paar Bilder von der Ostküste der Insel:

Wolken können doch auch ganz nett sein! Sie gehören einfach dazu, und wenn immer noch ein Stücklein Blau ausgeschnitten bleibt, heisst das, sie werden sich bald wieder verziehen und man kann den Regenschirm getrost in der Tasche lassen.

Überall weht Wäsche im Wind - ich hätte sie gerne etwas grösser fotografiert ...
hielt mich aber dann doch zurück und blieb hinter dem Zaun.


Blackface Schafe bevölkern die Insel immer noch - und auch wenn sie so friedlich daliegen, gehören sie doch zum ganz dunklen Kapitel der schottischen Geschichte - Highland Clearances

Natürlich hats auch an der Ostküste Meer


Das Dorf der Insel von Vatersay aus  - Castlebay mit dem besten Restaurant weit und breit
Der gute Ruf des kleinen Kisimul Cafe hats bis weit aufs Festland geschafft. Jeder Besuch auf der Insel Barra sollte mindestens auch ein Mahl in diesem kleinen Restaurant beinhalten. Die Cream of Barra Crab Soup ist unübertrefflich und ein weiterer Grund für eine nächste Reise.
Und so siehts aus, wenn man die Insel mit der Fähre verlässt. Die Fahrt nach Oban dauert fünf Stunden, mit etwas Glück begleitet von Delphinen und ist auch ohne wunderschön.


Abschliessen möchte ich mit meinem liebsten Bild. Je länger ich es anschaue, desto mehr gefällt es mir.
Ich komme wieder. 



Links:
Link für Wanderfreudige 
Meine zwei liebsten schottischen Lieder (und Sänger): Now Westlin Winds und The Road to Drumleman
Dick Gaughan und the late Tony Cuffe

Sonntag, 20. Juli 2014

My Journey to the Hebrides II

Die Herring Girls spielten im 19. und 20. Jahrhundert eine wichtige Rolle im Leben der meisten Familien auf Stornoway. Für wenig Geld haben sie während langen Stunden anstrengendste Arbeit gemacht und mitgeholfen, die Existenz der Familie zu sichern. Im Hafen stehen ihnen zum Gedenken zwei Bronzefiguren:

Herring Girl South Beach Quay, Stornoway

Herring Girl North Quay Beach, Stornoway

Kleiner Hafen in Stornoway ...

... und einer der Bewohner, der auf sein Abendessen (Fischabfälle) wartet


 Ferry leaving Leverborough, sie bringt uns nach North Uist ...
... via Eriskay nach Barra.

Hier die ultimative Lese-Empfehlung für alle Schottland-Reisenden: der (vergriffene) DuMont-Kunst-Reiseführer von Peter Sager über Geschichte und Literatur, Architektur und Landschaft. Es gibt nichts Besseres als Vor- und Nachbereitung für eine Schottland-Reise. Antiquarisch ist er immer noch zu haben. "Dieses Buch hat fatale Folgen: man möchte umgehend in Tweedkleidung ein Ticket nach Schottland lösen ....".