Samstag, 11. Juni 2016

Herbstliches im verregneten Frühling

Endlich habe ich wieder einmal etwas Fertiges zu zeigen. Im letzten Herbst begonnen, ist der Herbstzeitlosen-Schal erst im späten Frühling fertig geworden. Aber da sich Frühling hier fast wie Herbst anfühlt, ist das ja wohl akzeptabel. Zwischendurch gab es längere Pausen, weil ich unsicher war, ob's vom Muster her etwas wird. Aber ich müsste es eigentlich langsam wissen: erstens sieht nach dem Spannen ALLES ganz anders und tausendmal schöner aus und zweitens ist auf Dagmars Anleitungen immer Verlass. Und jetzt bin ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis.

Das feine Material (Bluefaced Leicester und Seide) verstrickt sich gut und ist sehr angenehm zu tragen. Die Farbe kommt etwas unscheinbar daher, aber grau passt bestens zu meiner doch recht rotlastigen Garderobe und zu schwarz sowieso immer.

Anleitung des Schals von der Wollerey , die Wolle aus Rita's Spinnwebstube.

Hier die Bilder(flut) dazu:

Der Schal wird von der Mitte aus gestrickt ...




Die Löcher sind keine Fallmaschen, sondern doppelte Umschläge.



 

Die erste Pfingstrose aus dem Garten.

Und soviel ist noch übrig: Verbrauch 70g
Aus dem Restknäuel gibt's sicher nochmals etwas kleines Feines.


Selfies sind nicht ganz mein Ding ... ;-))

Sonntag, 8. Mai 2016

Apfelblüte




Ein Blick in den Apfelbaum im Garten meines Vaters ... die Wolken trügen, es war ein wunderbarer Tag und ein herrlicher Frühsommerabend!

Montag, 28. März 2016

Planänderung

Ursprünglich sollte dieses "Siebenjahresprojekt" ja eine Decke für ein ganzes Bett werden und der Zeithorizont sich bis hin zu meinem allfälligen Eintritt ins Altersheim spannen. Oft kommt es wie schon Wilhelm Busch meinte "erstens anders und zweitens als man denkt". Die sieben Jahre sind zwar fast erreicht.  Aber da ich für die Decke Baumwolle verwendete, wurde sie mit der Zeit ziemlich schwer - eine Decke für ein ganzes Einzelbett hätte vermutlich gegen 2 1/2 kg gewogen. Und so beschloss ich, die Geschichte bei einer nicht DIN-konformen Grösse von 121 x 132 cm und einem Gewicht von 1055 g zu beenden. So passt sie auch noch in einem Stück in die Waschmaschine rein.
Zwischendurch war ich nicht mehr wirklich glücklich mit der zusammengewürfelten "Buntheit". Das hat sich aber bereits wieder gelegt und ich mag die Decke mit ihren belebenden Farben sehr gerne. Nun wartet sie zusammen mit mir auf die Saisoneröffnung der Badi und wird dann dort den Sommer verbringen. Darauf freuen wir uns beide sehr, an Auffahrt ist es wieder so weit.
Das Grundmuster stammt wie so viele tolle Häkelideen von Lucy in Attic24. Ihre Website ist für Häkelbegeisterte ein wahres Paradies.

Es gab doch ein paar Fäden zu vernähen ...

Ein Ganzdeckenbild ist schwierig zu bewerkstelligen, ich hole das dann am besten in der Badi nach.



Die Randlösung ist die halbe Miete, gefunden ebenfalls bei Lucy Attic 24.

Ein paar Bilder aus den Anfängen und der Link zum ersten Eintrag:





 
Verwendet habe ich gut 1000g Schachenmayr Catania, 50g/125m
Link zur Ravelry-Seite




Donnerstag, 18. Februar 2016

Fasnachts Helge

Mein diesjähriger Fasnachts-Besuch fiel kürzer aus als auch schon. Für ein paar Bilder hats aber trotzdem gereicht.

Die ersten untrüglichen Anzeichen: Räppli und eine Waggisfamilie im Fenster ...



 
Buntes Treiben in der Petersgasse am Nachmittag ...











Ein Blick in die Fenster lohnt sich alleweil ...

Diese Waggisfamilie hat jedes Jahr ihren Stammplatz im Fenster.

Ein paar Kilo Räppli und fertig ist das Fasnachtsfenster.


Fasnachtsfenster in der Spalevorstadt

 

Auch eine Waggisfamilie muss mal Pause machen, hier schön aufgereiht auf der Pfalz:


Pausenwaggis auf der Pfalz





Aadje - bis am 6. März 2017!

Sonntag, 14. Februar 2016

Es ist wieder so weit

Es ist wieder so weit - die drei scheenschte Dääg sind da:

 
Mehr zur Basler Fasnacht hier, einen lesenswerten Artikel über das Phänomen der Basler Fasnacht gabs im gestrigen Zürcher Tagesanzeiger.
 

Mittwoch, 10. Februar 2016

Schneebilder zum 2.ten

Dieses Muster gefällt mir seit langem sehr - wohl nicht zuletzt wegen seiner Herkunfts-Geschichte. Die Ur-Grossmutter der Bloggerin RosaPe, mit dem charmantesten Hündchen westlich des Urals, verwendete es für Topflappen - hier mehr dazu. Gerne hätte ich auch ein Jäckchen damit gestrickt, aber es lässt sich einfacher rund als flach arbeiten. Nun habe ich mal noch etwas anderes ausprobiert. Für Amedysli scheint es mir bestens geeignet, Socken gehen vermutlich auch.





Meine Randlösung besteht aus falschen Picots: 3 Kettmaschen, 3 Luftmaschen und dann ohne Abstand wieder 3 Kettmaschen häkeln.

aus einem Rest Sockenwolle (rot) und ca 25g Lana Grossa Cool Wool Merino
Ravelry-Seite

Sonntag, 17. Januar 2016

Novemberrose im Januarschnee

Heute liegt zum ersten Mal eine richtige Schneedecke, in meinem Garten sieht es so aus:


und dann so:



Mein Novemberrose-Tuch ist also im Januar fertig geworden. Und wie immer ist es ein ganz besonderer Moment, wenn aus dem gestrickten "Gnuusch" nach dem Waschen und Spannen ein feines, regelmässiges Gewebe entsteht. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden.

Beim Fotografieren bin ich grad mal ein bisschen in Fahrt gekommen:




und noch ein paar Detail-Bilder:



Nein, die weissen Punkte sind keine Löcher sondern Schneeflocken ...


Der Blätterrand wird angestrickt und - wie das bei wachsenenden Blättern ist - braucht etwas Ausdauer.

Die Anleitung für das Tuch heisst Feamainn & fearann (gälisch für Seaweed & Soil, Seetang und Erde) von Mona C. NicLeòid  und ist über Ravelry zu kaufen. Sie ist sehr ausführlich mit Bildern und Strickschriften und - wenn man den Kopf bei der Sache hat - gut nachzuarbeiten.

Gestrickt wurde das Tuch mit Holst Supersoft (das eine Grün habe ich weggelassen, da der Unterschied beim Gestrick kaum sichtbar war). Die grosse Farbpalette der Holst Garne ist einen Blick auf die Website wert.

Ravelry-Seite