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Samstag, 13. Januar 2018

Ein besonderer Tag

Heute ist ein besonderer Tag.

Vor zehn Jahren ist mein Mann verstorben und ich bewege mich zwischen Trauer und Dankbarkeit. Trauer über den Verlust und das - immer noch - grosse Heimweh nach dem vertrauten Menschen; Dankbarkeit dafür, dass alles gut gegangen ist, was gut gehen konnte und unsere Kinder - heute erwachsene junge Männer - und ich gut und gesund unterwegs sind im Leben.


an der Aare bei Altreu SO

Freitag, 2. Januar 2015

Der Blick zurück

Wie jedes Jahr um diese Zeit ein Blick zurück:

1. Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?
8 - mit Ausschwenkern gegen 9 ...

2. Zugenommen oder abgenommen?
Gewicht gehalten.

3. Haare länger oder kürzer?
Immer etwa gleich. Lange Haare gehen bei meiner Krausmatte nicht.

4. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Gleich, eine Kontrolle beim Augenarzt ist aber wohl nächstens mal angezeigt.

5. Mehr Kohle oder weniger?
Gleich

6. Besseren Job oder schlechteren?
Denselben und ich schätze mich privilegiert, eine Arbeit zu haben, die ich sehr gerne mache. Ich kann Teilzeit arbeiten und komme trotzdem gut über die Runden, habe eine gute Chefin und fühle mich wohl im Team. 

7. Mehr ausgegeben oder weniger?
Sagen wir es mal so: mein Budget ist ausgeglichen, sollte es auch, weil ich beruflich mit Finanzen zu tun habe.

8. Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?
Materiell nichts, immateriell schon.

9. Mehr bewegt oder weniger?
Ungefähr wie im Vorjahr, wandern war ich leider nicht so oft wie ich mir das gewünscht hätte - es stand anderes im Vordergrund.

10. Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?
Eine Lebensmittelvergiftung mit Aufenthalt in der Notfallabteilung des Spitals.

11. Davon war für Dich die Schlimmste?
Eben diese – wünsche ich nicht meinem ärgsten Feind.

12. Der hirnrissigste beste Plan?
Mal an einer organisierten Reise teilzunehmen.

13. Die gefährlichste Unternehmung?
Bei dieser Frage realisiere ich jedes Jahr erneut, dass mein Leben in ruhigen Bahnen verläuft. Es gibt keine gefährlichen Unternehmungen, sondern höchstens spannende Erlebnisse und ich finde das ganz gut so.

14. Die teuerste Anschaffung?
In diesem Jahr wohl wieder mein SBB GA.

15. Das leckerste Essen?
Fisch hat bei dieser Frage bereits Tradition und auch in diesem Jahr war es wieder etwas mit Fisch/Seafood: eine wunderbare Cream of Barra Crab Soup im Cafe Kisimul auf "meiner" Insel Barra, bei strahlendem Sonnenschein mit Blick auf die Meeresbucht – ja, da ist das Paradies schon in Griffnähe.
Das Essen aus diesem kleinen Restaurant ist so begehrt, dass es schon mal von einer Nachbarinsel bestellt und ein mehrstündiger Transport per Schiff in Kauf genommen wird. Die Geschichte dazu hier.

16. Das beeindruckendste Buch?
Im Anschluss an meine Reise auf die äusseren Hebriden bin ich literarisch noch ein wenig dort geblieben und habe die Lewis Trilogy Peter May gelesen (Blackhouse, Lewis Man, Chess Men) und obwohl kein Krimifan, haben mir diese Bücher sehr gefallen. Sie beleuchten neben der eigentlichen Krimihandlung, in welcher der auf Harris aufgewachsene Fin Macleod in einem Mordfall ermittelt, auch (sozial-)geschichtliche Aspekte der Inseln. Es ist einfach toll, wenn man bei einer Beschreibung der Landschaft, Strasse oder Häuser die eigenen, noch ganz frischen Bilder abrufen kann.
Ein weiteres sehr empfehlenswertes Buch ist "Crowdie and Cream" von Finlay J. Macdonald. Es ist nur noch antiquarisch zu haben. Der Autor beschreibt darin seine Kindheit auf Harris auf ganz wunderbare Weise. Es ist wieder ein Buch, bei dem einzelne Sätze an Pralinen erinnern, die man genüsslich verspeist. Der Autor war lange Jahre als BBC-Radioman tätig, sein Buch wurde verfilmt und auf Youtube kommentiert er eine Folge davon mit seinem wunderbaren Islander-Akzent.

17. Der ergreifendste Film?
Meistens derjenige, den ich zuletzt gesehen habe: das Salz der Erde, eine Hommage an den brasilianischen Fotografen Sebastiao Salgado von Wim Wenders. Vor allem der Schluss ist ganz unerwartet und sehr positiv.

18. Die beste CD?
---

19. Das schönste Konzert?
Ein Konzert mit dem Accapella-Trio White Raven. Hier kann eine Kostprobe angeklickt werden.

20. Die meiste Zeit verbracht mit?
Arbeiten oder schlafen ....

21. Die schönste Zeit verbracht mit?
Schiffahrten auf dem Meer und Nähen.

22. Zum ersten Mal getan?
Eine Reise mit Studiosus gemacht.

23. Nach langer Zeit wieder getan?
Nach 28 Jahren wieder auf die äusseren Hebriden gereist. 

24. Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
Unschöne Auseinandersetzungen mit nahen Verwandten. 

25. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
---

26. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Vielleicht die Nüssler-Hasenhandschuhe ... oder sonst etwas Gestricktes oder Genähtes, evt. auch diese Güfeli, die ich in einem Stoffladen in Sarajevo entdeckt habe:


27. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Ein kleines Nilpferd, hier in ungewohnter Umgebung:


28. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
Das bleibt unter uns.

29. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
Das auch.

30. Dein Wort des Jahres?
Klärung - mein Jahr stand unter diesem Stern.

31. Dein Unwort des Jahres?
Sozialhilfebashing - und nicht nur das Wort ist daneben.

32. Dein Lieblingsblog / Website des Jahres?
Es gibt sehr viele Blogs, die ich immer wieder gerne besuche. Aus der langen Liste ausgewählt:
 Immer wieder gerne schaue ich bei
 Anke und Lucy vorbei 
und eine wichtige Seite ist und bleibt Ravelry

An dieser Stelle wieder einmal ein grosses Danke für Eure Kommentare. Ich habe ja zum Bloggen nach wie vor ein gespaltenes Verhältnis und betrachte es in erster Linie als eine Art Tagebuch und Photoalbum für mich selbst. Trotzdem freut es mich jeweils, wenn jemand ein paar Zeilen dazu hier lassen mag. 






Mittwoch, 1. Januar 2014

Blick zurück

Alle Jahre wieder und obwohl es seit langem mein bestes Jahr war, nur in Schwarz-Weiss. Die Erklärung dafür steht ganz unten:

1. Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?
Eine satte 8.

2. Zugenommen oder abgenommen?
Gewicht gehalten.

3. Haare länger oder kürzer?
Immer etwa gleich. Lange Haare gehen bei meiner Krausmatte leider nicht.

4. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Gleich

5. Mehr Kohle oder weniger?
Gleich

6. Besseren Job oder schlechteren?
Denselben aber mit einer starken Verbesserung, gute neue Leitung, stabiles Team – die Arbeit macht mehr Spass als auch schon.

7. Mehr ausgegeben oder weniger?
Gleichviel oder gleichwenig.

8. Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?
Materiell nichts, immateriell schon.

9. Mehr bewegt oder weniger?
Mehr (so stolz)

10. Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?
Keine zum grossen Glück.

11. Davon war für Dich die Schlimmste?
---

12. Der hirnrissigste beste Plan?
Meine erste Reise in den Balkan, eine privat geführte Reise nach Bosnien in einer kleinen Gruppe mit vielen neuen Eindrücken.

13. Die gefährlichste Unternehmung?
Bei dieser Frage realisiere ich jedes Jahr erneut, dass mein Leben in ruhigen Bahnen verläuft. Es gibt keine gefährlichen Unternehmungen, sondern höchstens spannende Erlebnisse und ich finde das ganz gut so.

14. Die teuerste Anschaffung?
Nicht eigentlich eine Anschaffung: ich habe zwei Zimmer völlig neu machen lassen (Wände und Decke streichen, gruseligen alten Spannteppich entfernen und neuen wunderschönen Holzboden legen lassen).

15. Das leckerste Essen?
In diesem Jahr waren es mindestens zwei: einmal eine Dorade, wunderbar grilliert mit Gemüse an einem herrlichen Frühsommerabend in der sehr schönen Altstadt von Split genossen. Zum Zweiten das Essen im Restaurant von Yotam Ottolenghi in London. Siehe auch Punkt 32.

16. Das beeindruckendste Buch?
Ich habe zwar einige Bücher gelesen. Gut gefallen hat mir "Tauben fliegen auf" von Melinda Nadj Albonji.
Wirklich beeindruckt hat mich ein Gedicht, das ich in Basel an der Margarethenbrücke entdeckt habe. Diese Brücke führt über zahlreiche Geleise des Bahnhofs Basel SBB. Sie verbindet das Zentrum der Stadt mit dem Gundeldingerquartier, dem Gundeli. Im Rahmen eines "Städte-Entwicklungs-Projekts" wurden Gedichte gesucht und die graue Brücke rosa bemalt:

Im Westen die grüne Weite,
im Osten das Fernweh,
im Norden die Geschichte, der Puls und der Fluss,
unter mir das Rattern,
über mir das Blau und die Sterne!
Und im Süden das Licht, das Herz und das Daheim!

(c) Florian Mathys


17. Der ergreifendste Film?
Habe ich vermutlich an den Solothurner Filmtagen gesehen. Sie finden bald wieder statt.

18. Die beste CD?
---

19. Das schönste Konzert?
Max Lässer mit seinem Ueberlandorchester und em Bärbeli


20. Die meiste Zeit verbracht mit?
---

21. Die schönste Zeit verbracht mit?
---

22. Zum ersten Mal getan?
Yoga - in einer Ferienwoche im Herbst und seither regelmässig. Für mich überraschend, aber es reicht, dass es mir gut tut.

23. Nach langer Zeit wieder getan?
Ein Theater-Abonnement gekauft. Solothurn hat ein kleines aber ausserordentlich gutes Theater - ich bin immer wieder sehr begeistert von den Aufführungen.

24. Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
Gibt es wohl immer wieder, ich denke sie gehören zum Leben. Mein Ziel ist nicht der Verzicht, sondern damit umgehen und sie in mein Leben einordnen zu können.

25. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Wohl immer wieder dass es keine absolute Wahrheit gibt.

26. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Hm, etwas Gestricktes vielleicht ...?

27. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Langjährige und tragende Beziehungen und in diesem Jahr wohl besonders die Wertschätzung meiner neuen Chefin. Es arbeitet sich um einiges besser und leichter so.

28. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
"Sie sind ein Juwel." (Ja, Sie ...).

29. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
"Und bis heute bleibt dieses grosse Heimweh nach dem vertrauten Menschen und eine ganz tiefe Dankbarkeit für Alles was durch ihn in mein Leben getreten ist."

30. Dein Wort des Jahres?
Aufwärts

31. Dein Unwort des Jahres?
---

32. Dein Lieblingsblog / Website des Jahres?

Samt und sonders Kochblogs oder -kolumnen:

Yotam Ottolenghis Rezept-Kolumne im Guardian

Roberts Lamiacucina

und Stephs KuLa

Noch etwas in eigener Sache: das Bloggen ist ganz abgesehen von der Zeitfrage sehr mühsam geworden. Irgend etwas stimmt mit meinem PC nicht mehr. Wenn ich die Beiträge schreibe, kann ich sie nur im HTML-Modus bearbeiten und z.B. im Jahresrückblick die Antworten und Fragen nicht mit verschiedenen Farben kennzeichnen. Bei Ravelry kann ich keine Bilder mehr hochladen usw ... Ich habe keine Ahnung, woran das liegt und bis ich dieses Problem gelöst habe, wird es hier wohl weiterhin ruhig bleiben.

Sonntag, 6. Januar 2013

Der Blick zurück

Wie in den letzten Jahren an dieser Stelle wieder der Blick zurück. Einige Antworten bleiben sich über die Jahre gleich – vielleicht wäre es mal Zeit, diese Fragen durch neue ersetzen. Ein erstes Projekt für 2013 also …

1. Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?
8

2. Zugenommen oder abgenommen?
Abgenommen.

3. Haare länger oder kürzer?
Gleich kurz.

4. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Ich habe eine stärkere Brille …

5. Mehr Kohle oder weniger?
Gleichviel und vor allem genügend = ich kann all meine Rechnungen bezahlen und es bleibt immer noch ein Rest für den einen oder anderen, meist aber viele Knäuel schöne Wolle.

6. Besseren Job oder schlechteren?
Ich habe im März eine neue Arbeitsstelle angetreten – vieles und Entscheidendes ist besser, anderes aber auch klar schlechter. Der Wechsel hat sich für mich trotzdem gelohnt, es lebt sich viel besser in der neuen Situation.

7. Mehr ausgegeben oder weniger?
Ich würde mal schätzen, in etwa gleich.

8. Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?
Einsichten in Bezug auf meine Arbeit und auf das, was Lebensqualität ausmacht.

9. Mehr bewegt oder weniger?
Gleich wenig - leider.

10. Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?
Eine.

11. Davon war für Dich die Schlimmste?
Eben diese: ein hartnäckiger und äusserst schmerzhafter Hexenschuss. Die Hexe hatte sich über Wochen an meinem Rücken festgekrallt.

12. Der hirnrissigste Plan?
Sommer am See: bereits gefasst aber noch nicht umgesetzt: im kommenden August für einen Monat in eine Ferienwohung am nächsten See zu ziehen und dann von dort aus arbeiten zu gehen.

13. Die gefährlichste Unternehmung?
Mein Leben verläuft in ruhigen Bahnen - da ist weit und breit keine gefährliche Unternehmung auszumachen. Spannendes und Aufregendes muss nicht unbedingt auch gefährlich sein.

14. Die teuerste Anschaffung?
Wieder mein GA.

15. Das leckerste Essen?
Moules Marinières im Café Postgasse in Bern

16. Das beeindruckendste Buch?
Vielleicht doch "Leon und Louise" von Alex Capus?
Beeindruckt hat mich aber vor allem ein Kochbuch von Yotam Ottolenghi. Es ist ein Riesenschunken in englischer Cofffeetable Book Manier und begeistert mich durch die Rezepte, die Bilder, den Text. Last but not least aber vor allem durch die Tatsache, dass in London ein Israeli und ein Palästinenser best friends sein und zusammen so tolle Sachen auf die Beine stellen können. Auf Yotam Ottolenghi wurde ich durch seine Koch-Kolumne im Guardian aufmerksam. Alle seine Bücher hier - ich habe mir das grüne angeschafft.

17. Der ergreifendste Film?
"More than Honey" und darin das Bild wie es aussieht, wenn Menschen anstatt Bienen die Obstbäume bestäuben – weil es keine Bienen mehr gibt – in China.

18. Die beste CD?
Ich habe mir nur zwei CDs gekauft – beides sind alte Aufnahmen aber "für die Ewigkeit": "Blue" von Joni Mitchell und eine Best of Judy Collins. Die Musik dieser beiden Frauen begleitet mich seit langem und River finde ich nicht nur um Weihnachten herum toll.

19. Das schönste Konzert?
Ein kleines Konzert in einem Buchladen in England, mit der innovativen "Bookshop-Band". Eine Kostprobe hier und mehr zur Band hier. Die BSB schreibt Lieder zu Büchern, die sie gelesen haben und tourt damit von Bookshop zu Bookshop in ganz England mit grossem Erfolg.

20. Die meiste Zeit verbracht mit?
Arbeiten.

21. Die schönste Zeit verbracht mit?
Freundinnen und Freunden, viele davon seit Jahren an meiner Seite, eine der Schatzkisten in meinem Lebensschrank.

22. Zum ersten Mal getan?
Einen alten goldenen Rahmen restaurieren und einen Spiegel einsetzen lassen, das grosse Dinge eingepackt in eine Wolldecke durch die Stadt getragen.
Einen Nähkurs besucht – tue ich immer noch und gerne. Schöne Stoffe können mich ebenso begeistern wie schöne Garne.

23. Nach langer Zeit wieder getan?
Eine neue Arbeitsstelle angetreten – das erste Mal seit 20 Jahren. Es war anstrengender als ich angenommen hatte, aber ich bin immer noch dort. Ich scheine nicht nur im Stricken Durchhaltevermögen zu haben. Siehe auch Fragen 6 und 8.

24. Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
Auf einen Konflikt im Arbeitsteam.

25. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Es hat vermutlich etwas mit Struktur zu tun und dass sich gewisse Arbeits- und Lebensbereiche damit etwas leichter bewältigen lassen.

26. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Socken – ich mache immer wieder die Erfahrung, dass sich Menschen, vorwiegend Männer, unglaublich über selbst gestrickte Socken freuen.

27. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Ein gemaltes Bild einer englischen Landschaft mit weidenden Schafen, von diesem Maler: George Weissbort.

28. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
Das vergesse ich immer gleich wieder ….

29. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
… und das auch. Vielleicht könnte ich mal ein "schönstes Satz-Buch Heft" beginnen. Noch ein Projekt für 2013.

30. Dein Wort des Jahres?
Zuversicht.

31. Dein Unwort des Jahres?
Sorgerecht – ein Begriff aus meinem Arbeitsalltag im Kindesschutz - die richtige Bezeichnung heisst "elterliche Sorge" und hat wenig mit "Rechthaben" zu tun, etwas wozu der leidige Begriff vor allem bei stritten Eltern immer wieder verleitet.
Ich ärgere mich immer wieder darüber, wie sich dieser Begriff in die Alltagssprache eingeschlichen hat, ohne dass es ihn im Gesetz oder in der Lehre und Rechtssprechung gab. Zu Zeiten des alten Kindesrechts, als es Anstatt "elterliche Sorge" noch "elterliche Gewalt" hiess, wäre niemand auf die Idee gekommen, das als "Gewaltrecht" zu bezeichnen.

32. Dein Lieblingsblog / Website des Jahres?

Es gibt sehr viele Blogs, die ich regelmässig besuche und sehr schätze. Aus der langen Liste wähle ich nur drei aus:

Lamiacucina
Ich mag fast alles hier, die Rezepte an und für sich, sein Stil zu schreiben und die Bilder sowieso - kurz ein Lesevergnügen und Inspiration zugleich.

London Daily Photo
Jeden Tag ein Bild aus meiner Lieblingsstadt.

Lucys Attic24
Jetzt zum Jahresende eine wahre Bilderflut. Was sie mit Farben macht, ist immer wieder umwerfend. Sie hats geschafft, dass ich die Häkelnadel wieder in die Finger nahm ...

33. Lieblingsspruch des Jahres:
Love all. Trust a few. Do wrong to no one -William Shakespeare.

An dieser Stelle nachträglich Euch allen gute Wünsche für das noch fast neue Jahr und herzlichen Dank für Besuche und Kommentare. Auch wenn ich nicht auf alle reagiere - sie freuen mich immer.








Samstag, 31. Dezember 2011

Der Blick zurück

Die Hoffnungen, die ich beim letztjährigen Blick zurück hegte, haben sich erfüllt. Das vergangene Jahr hat mir zwar wieder Einiges abverlangt, aber es hat daneben sehr viel Schönes und Angenehmes mitgebracht.

Wie bereits früher habe ich mich bei meinem Blick zurück auf das vergangene Jahr durch diese Fragen leiten lassen:

1. Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?
    6 mit einem grossen Sprung auf 8 ganz am Schluss
2. Zugenommen oder abgenommen?
    Gehalten.
3. Haare länger oder kürzer?
    Gleich kurz.
4. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
    Ich trage immer noch dieselbe Brille, obwohl ich sie längstens
    mal korrigieren sollte und gewisse Strickmuster nur mit der 
    entsprechenden Vergrösserung zu lesen sind …
5. Mehr Kohle oder weniger?
    Gleich.
6. Besseren Job oder schlechteren?
    Gleicher Job, schlechteres Arbeitsklima.
7. Mehr ausgegeben oder weniger?
    Schwer zu sagen, ich vermute in etwa gleich.
8. Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?
    Nein.
9. Mehr bewegt oder weniger?
    Leider weniger als gewünscht, zum Teil wegen eines
    lästigen Fersensporns.
10. Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?
      Keine nennenswerten.
11. Davon war für Dich die Schlimmste?
      - - -
12. Der hirnrissigste beste Plan?
      Mir im Frühling einen Urlaub von gut zehn Wochen zu gönnen!
13. Die gefährlichste Unternehmung?
      Meine Arbeitsstelle zu kündigen bevor ich eine Neue
      gefunden hatte.
14. Die teuerste Anschaffung?
      Mein GA.
15. Das leckerste Essen?
      Ich bin zwar kein Fleischmoudi, aber dieses Essen
      für Freundinnen gekocht war sehr fein:  Boeuf Bourguinon
16. Das beeindruckendste Buch?
      Mit Abstand "Cider with Rosie" von Laurie Lee
17. Der ergreifendste Film?
     "Jane Eyre", die Version von 2007
     mit Ruth Wilson und Toby Stephens
18. Das beste neu entdeckte Musikstück?
      Septembersong von Kurt Weil entdeckt
19. Das schönste Konzert / Theater?
      Diese Aufführung der Dreigroschenoper von Brecht / Weil
20. Die meiste Zeit verbracht mit?
      Vermutllich wieder arbeiten und schlafen.
21. Die schönste Zeit verbracht mit?
      Mit.R. an der Küste von Wales
22. Zum ersten Mal getan?
      Urlaub in Wales - und sicher nicht das letzte Mal.
23. Nach langer Zeit wieder getan?
      Meine Lieblingsstadt London besucht.
24. Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
      Die menschlich sehr schwierige Situation meines 
      jüngeren Sohnes an seinem Ausbildungsplatz (bis Juli).
25. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen
      wollte? Dass ich eine gute Fachfrau bin.
26. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
      Ein Wochenende hier .
27. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
      Die Zusage für meine neue Arbeitsstelle kurz vor Weihnachten  
      rangiert da schon ganz oben auf der Liste.
28. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
      Du musst Dich jetzt endlich von mir abnabeln – 
     (mein 17jähriger Sohn)
29. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
     Vermutlich irgendwas in der Richtung "wie immer Du Dich 
     entscheidest, ich unterstütze Dich dabei"
30. Dein Wort des Jahres?
     Wandel
31. Dein Unwort des Jahres?
     Standardprozess
32. Dein Lieblingsblog / Website des Jahres?
      Immer noch Ravelry
      und neu Lamiacucina
33. Mit dem Vorjahres-Beitrag bereits oben verlinkt ...

Freitag, 31. Dezember 2010

Ein Blick zurück

Das vergangene Jahr hat mir viel abverlangt und ich bin froh, dass es zu Ende geht. Natürlich ist damit die Hoffnung verbunden, dass das neue Jahr ein leichteres sein wird und viel Erfreuliches für mich bereit hält.

Wie bereits früher habe ich mich bei meinem Blick zurück auf das vergangene Jahr durch diese Fragen leiten lassen:

1. Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?
4 über alles, streckenweise 3.

2. Zugenommen oder abgenommen?
Ab.

3. Haare länger oder kürzer?
Immer ungefähr gleich.

4. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Ich trage immer noch dieselbe Brille, aber müsste sie längstens mal anpassen lassen.

5. Mehr Kohle oder weniger?
Gleich und fast noch wichtiger: genügend.

6. Besseren Job oder schlechteren?
Die Situation an meinem Arbeitsplatz hat sich für mich verschlechtert.

7. Mehr ausgegeben oder weniger?
Eher weniger, allerdings nicht was Wollkäufe anbelangt ….

8. Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?
Materiell nein.

9. Mehr bewegt oder weniger?
Gleich wenig oder gleich viel.

10. Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?
Eine happige Bronchitis.

11. Davon war für Dich die Schlimmste?
Eben diese.

12. Der hirnrissigste Plan?
Eine Bettdecke häkeln (Zeithorizont: Eintritt ins Altersheim).

13. Die gefährlichste Unternehmung?
Gefahr hat einen ganz kleinen Platz in meinem Leben oder anders gesagt, ich richte mir mein Leben so ein, dass da wenig Platz ist für Gefährliches. Es ist für mich nicht erstrebenswert, im Gegenteil, ich habs gerne klar, sicher und gemütlich.

14. Die teuerste Anschaffung?
Mein GA.

15. Das leckerste Essen?
Ein Fisch in einem Restaurant direkt am Meer.

16. Das beeindruckendste Buch?
Es sind zwei, das erste zum ersten Mal, das zweite zum zweiten Mal gelesen:

a)"Melnitz" von Charles Lewinsky. Der Autor beschreibt die fiktive Geschichte der jüdischen Familie Meijer vor dem Hintergrund der geschichtlichen Ereignisse in der Schweiz über eine Zeitspanne von 1871 - 1945. Sehr empfehlenswerte Lektüre, die sich über mehr als 770 Seiten hinzieht.

b)"Angelas Ashes" von Frank McCourt, eindrückliche und ausserordentlich schön geschriebene Geschichte einer üblen irisch-katholischen Kindheit (Autobiografie). Absolut empfehlenswert in der Originalsprache.

17. Der ergreifendste Film?
"Miss Potter" über das Leben der Kinderbuchautorin Beatrix Potter.

18. Die beste CD?
Best of Jean Ferrat mit so wunderbaren Chansons wie "La Montagne" oder "Que serais-je sans toi".

19. Das schönste Konzert?
Leonard Cohen in Basel.

20. Die meiste Zeit verbracht mit?
Mir selbst – oh wunder.

21. Die schönste Zeit verbracht mit?
Das bleibt geheim.

22. Zum ersten Mal getan?
Mich von meinem Kind getrennt, weil es dort lebt wo es seine Ausbildung macht.

23. Nach langer Zeit wieder getan?
Eine Häkelarbeit in Angriff genommen.

24. Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
Abschiede und Brüche in langjährigen Freundschaften.

25. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
---

26. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Ich vermute mal, es ist dieses hier.

27. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Zwei Briefe und deren Inhalt.

28. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
Offenbar gab es keinen, der sich mir bis heute eingeprägt hat.

29. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
Siehe 28.

30. Dein Wort des Jahres?
Gläserner Himmel.

31. Dein Unwort des Jahres?
Bruch (Ab-, Auf-, Durch-).

32. Dein Lieblingsspruch des Jahres?
"There is a crack in everything, that's where the light gets in."
Leonard Cohen

(Alles hat eine brüchige Stelle, dort tritt das Licht ein.)

33. Dein Lieblingsblogs / Website des Jahres?

http://www.ravelry.com/

Knit two, purl two

Tichiro

Immer wieder was Leckeres gibts hier

34. Zum Vergleich: Verlinke Dein Stöckchen mit demjenigen vom Vorjahr: bitte sehr.

Sonntag, 3. Januar 2010

Noch ein Blick zurück

Ein Blick zurück auf das vergangene Jahr, wieder mit den Fragen, die ich ursprünglich bei Susan gefunden habe:

1. Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?
7

2. Zugenommen oder abgenommen?
Weder noch

3. Haare länger oder kürzer?
Kürzer

4. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Meine Sicht hat sich leider verschlechtert, das Rezept für eine neue Brille liegt bereit.

5. Mehr Kohle oder weniger?
Mehr

6. Besseren Job oder schlechteren?
Gleich gut mit viel Bewegungen und mehrheitlich positiven Veränderungen.

7. Mehr ausgegeben oder weniger?
Mehr, immer noch situationsbedingte Steuern.

8. Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?
Nein, nichts.

9. Mehr bewegt oder weniger?
Gleich wenig/viel wie letztes Jahr.

10. Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?
Eine.

11. Davon war für Dich die Schlimmste?
Eben diese, vor allem weil sie sich bequemte, während meiner Ferien am Meer aufzutreten.
Ich wäre da lieber am Strand rum gelegen als im Bett.

12. Der hirnrissigste Plan?
Englischunterricht zu besuchen obwohl ich die Sprache leidlich gut spreche. Es macht unerwartet viel Spass.

13. Die gefährlichste Unternehmung?
Auch für dieses Jahr gültig: none, everything under control.

14. Die teuerste Anschaffung?
Der Grabstein.

15. Das leckerste Essen?
Vermutlich hier – so genau weiss ich das nun nicht mehr.

16. Das beeindruckendste Buch?
„Pride and Prejudice“ von Jane Austen, 1813 (und die BBC-Verfilmung mit Colin Firth und Jennifer Ehle …)

17. Der ergreifendste Film?
Es sind mindestens zwei:
"Das Leben der Andern" von Florian Henkel von Donnersmark, 2006, mit Sebastian Koch, Ulrich Mühe und Martina Gedeck
"Rambling Boy" von Reto Caduff über den Bassisten Charlie Haden

18. Die beste CD?
Auch zwei:
Charlie Haden "Rambling Boy“
Randy Newman "Harps and Angels“

19. Das schönste Konzert?
Porgy and Bess / George Gershwin

20. Die meiste Zeit verbracht mit?
Arbeiten und Schlafen und beides sehr gerne.

21. Die schönste Zeit verbracht mit?
Wandernd mit einer Freundin.

22. Zum ersten Mal getan?
Ein Medium aufgesucht.

23. Nach langer Zeit wieder getan?
Zwei Wochen am Meer verbracht.

24. Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
Auf die Abgänge langjähriger Teamkolleginnen.

25. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Nein, auch in diesem Jahr nichts – ist einfach nicht mein Ding.

26. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Ein Theaterbesuch.

27. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Die Einladung zu einem Konzert.

28. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
Wir drei haben es doch eigentlich gut zusammen.

29. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
... keiner der mir in den Sinn kommen will ...

30. Dein Wort des Jahres?
Driftwood - Treibholz

31. Dein Unwort des Jahres?
Es ist ein ganzer Satz: Die Angst des kleinen Mannes vor dem bösen Fremden.

32. Dein Lieblingsspruch des Jahres?
“Ich werdend sage ich Du“. Martin Buber

33. Zum Vergleich: Verlinke Dein Stöckchen mit demjenigen vom Vorjahr: bitte sehr.

Donnerstag, 1. Januar 2009

Doch noch ein Blick zurück

Bei Susan ein Stöckchen aufgelesen und als sinnvolle Silvester-Beschäftigung befunden:

1. Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?
6

2. Zugenommen oder abgenommen?
Zugenommen.

3. Haare länger oder kürzer?
Kürzer

4. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
keine Veränderung

5. Mehr Kohle oder weniger?
Mehr

6. Besseren Job oder schlechteren?
Gleich gut, ich habe meinen Beschäftigungsgrad reduzieren können.

7. Mehr ausgegeben oder weniger?
Mehr, vor allem situationsbedingte Steuern.

8. Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?
Nein, nichts.

9. Mehr bewegt oder weniger?
Gleich wenig/viel wie letztes Jahr.

10. Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?
Keine.

11. Davon war für Dich die Schlimmste?
---

12. Der hirnrissigste Plan?
Eine Woche Campen in den Sommerferien.

13. Die gefährlichste Unternehmung?
None, everything under control.

14. Die teuerste Anschaffung?

Zwei: ein neues rotes Sofa und das GA.

15. Das leckerste Essen?
Lamm-Tajine
chez Marit à Cratoule.

16. Das beeindruckendste Buch?
Hape Kerkeling: Ich bin dann mal weg.

17. Der ergreifendste Film?
Le rayon vert von Eric Rohmer.

18. Die beste CD?
Dick Gaughan: A Handful of Earth.

19. Das schönste Konzert?
Ein selbst gesungenes.

20. Die meiste Zeit verbracht mit?
Arbeiten und Schlafen.

21. Die schönste Zeit verbracht mit?
Mit mir selbst in der Provence.

22. Zum ersten Mal getan?
Campiert mit allem drum und dran.

23. Nach langer Zeit wieder getan?
Eine Woche an einem See verbracht, mit täglichem Bad.

24. Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
Auf den Tod von D.

25. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
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26. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Dass ich bei seinem Tod bei ihm war.

27. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Die tiefe Versöhnung vorher.

28. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
Was auch immer geschieht, wir haben es gut gemacht.

29. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
Ich bin bei Dir.

30. Dein Wort des Jahres?
Trauerjahr.

31. Dein Unwort des Jahres?
KliB.

32. Dein Lieblingsspruch des Jahres?
Sweet Thames run softly till I end my song.
Emund Spenser

33. Dein Lieblingsblog des Jahres?
Viele Blogs lese ich regelmässig und sehr gerne. Im vergangenen Jahr haben mich vor allem die folgenden begleitet:

Ellen

Knit two purl two

and a no-knitting-one:

St. Kilda --- und hier rauscht das Meer ins Zimmer (Lautsprecher einstellen)

34. Zum Vergleich: Verlinke Dein Stöckchen vor vorigen Jahr!
Dieses Jahr ist Premiere. Deshalb nur ein Link zum
ersten Eintrag diesen Jahres.