Schon oft bin ich auf meinem Spaziergang in die nahe Stadt an dieser Mauer vorbei gekommen. Und immer habe ich mir dabei gewünscht, sehen zu können, was sich dahinter verbirgt. Ich wusste nur, dass es ein seit Jahren leerstehendes, ehemaliges Kapzinerkloster ist.

Das Fenster des Geräteschuppens hat farbige Scheiben:

Blick aus der Küche in den Garten:

Kaum zu glauben, dass das Licht im November so warm sein kann.
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Und so ungefähr muss es früher ausgesehen haben:

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Heute ist das Tor wieder geschlossen.
Wenn es das nächste Mal aufgeht, werde ich wieder dort sein ...
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Nachtrag zu den Fragen in Euren Kommentaren:
Das Kapuzinerkloster Solothurn steht seit fünf Jahren leer. Die letzten Ordensbrüder sind damals in ein anderes Kapuzinerkloster umgezogen. Das Land und das Gebäude gehören dem Kanton Solothurn. Vor ein paar Jahren gab es eine Idee zur Umnutzung (Denkklause). Sie hätte allerdings zur Folge gehabt, dass ein Teil des Gartens mit Kuben überbaut worden wäre - die Idee wurde nicht realisiert.
Anlass für die Oeffnung war eine Weihnachtsausstellung. Sechs Personen hatten sich zusammengetan und boten dort ihre Werke zum Kauf an: der Chuchilade, Künstler und Künstlerinnen und eine Floristin. Im Innern das Hauses habe ich keine Photos gemacht - es waren einfach viel zu viele Leute da. Die Ausstellung ist auf jeden Fall einen Besuch wert, schon nur der Räumlichkeiten wegen. Das Refektorium ist gänzlich mit Holz ausgekleidet, an die langen Tische mit den einfachen Holzstühlen konnte man sich hinsetzen und bei Glühwein, Kaffee, Nüssen und Mandarinen eine Pause machen und sich vorstellen, wie es gewesen sein muss, als das Haus von einer Gemeinschaft belebt wurde.